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Stefanie Gunkel - Gesundheitsmanagerin

Nahrungsmittelunverträglichkeiten



Was sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie kann man als Betroffener damit umgehen und gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Nahrungsmittelunverträglichkeiten rücken immer stärker in den Fokus unserer Gesellschaft. Auch wenn es sich hierbei nicht um direkte allergische Reaktionen handelt, bringen Lebensmittel mittlerweile für viele Menschen ungewünschte Nebenwirkungen mit sich. Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben teilweise evolutionäre Hintergründe und quälen einen erheblichen Teil der Menschheit schon seit Jahrtausenden. Seit mehreren Jahren sind sie nun Teil intensiver Forschung, aber immer noch nicht in allen Teilen ergründet. Ebenso ist die klinische Bedeutung bis dato nicht nur Laien, sondern auch vielen Angehörigen von Gesundheitsberufen immer noch unbekannt.

Was ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und welche Arten gibt es?

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit geht mit einer verminderten Verwertung bestimmter Stoffe einher. Bei einer Fructosemalabsorption z.B. ist die Aufnahme der Fructose im Darm durch fehlende Glucosetransporter gestört. Bei einer Histaminintoleranz hingegen ist meist die ungenügende Enzymaktivität der Diaminoxidase (DAO) und/oder der Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) die Ursache des Ungleichgewichts zwischen anfallendem Histamin und Histaminabbau.

Folgende Nahrungsmittelunverträglichkeiten gibt es:

  • Lactoseintoleranz, Fructosemalabsorption, Histaminintoleranz, Zöliakie, Glutenunverträglichkeit oder Glutensensitivität, Sorbitintoleranz, Saccharose-Isomaltose-Intoleranz, Trehaloseintoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption, Galactosämie, Oligosaccharid-Unverträglichkeit, Salicylatintoleranz

 

Was sind die Symptome bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und wie kann ich als Betroffener damit umgehen?

Die Symptome von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind vielfältig und reichen von Durchfällen und Bauchschmerzen bis hin zu Migräne, Herzrhythmusstörungen und allergischen Schocks (bei z.B. einer Histaminintoleranz). Auf Grund der Vielfältigkeit der Symptome, der ungenügenden Fachliteratur zum Thema und der teilweise fehlenden Anerkennung in der Schulmedizin werden Menschen mit Intoleranzen oft nicht ernst genommen und als Hypochonder abgestempelt.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man mit dieser Menge an Symptomen schneller an einen Psychologen überwiesen wird, als zu einem geeigneten und kompetenten Gastroenterologen, Kardiologen, Internisten oder Allergologen. Im Grunde müssten alle diese Ärzte zusammenarbeiten, um in diesem Bereich Diagnosen zu stellen. Das findet aber leider zu selten bzw. gar nicht statt.  

Erschwerend kommt noch hinzu, dass auch Hormone einen Einfluss auf Intoleranzen haben (denn auch Histamin z.B. ist ein Hormon und ein Botenstoff im Körper, und Hormone beeinflussen sich bekanntlich gegenseitig). Somit müsste man noch einen Endokrinologen und einen Gynäkologen hinzuziehen. Einen einzigen geeigneten Mediziner zu finden, um umfangreich therapiert zu werden, wird also fast unmöglich.

Generell kann man bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten Allgemeinmediziner mit dem Zusatz Naturheilkunde/Naturheilverfahren sehr empfehlen. Auch wenn diese oft nicht ausreichend Zeit für eine ausführliche Beratung haben, mit etwas Glück bekommt man hier schon mal die richtigen Untersuchungen und Diagnosen. Danach kann für weitere Unterstützung ein Heilpraktiker und/oder Ernährungsberater aufgesucht werden. Doch auch da ist die Beratung, vor allem wenn mehrere Intoleranzen gleichzeitig auftreten, oft begrenzt.

Weiterhin stellt das Gesundheitssystem den Ärzten eine Hürde, umfangreich behandeln zu können, da in diesem Bereich kaum Kassenleistungen zur Verfügung stehen oder das Budget der Ärzte zu knapp ist, um die Untersuchungen abzurechnen. Am Ende bleibt einem oft nur die eigene Investition in eine private Behandlung, um eventuell wieder gesund zu werden oder eine Beschwerdefreiheit zu erlangen. Wichtig ist es, sich nicht unterkriegen zu lassen, denn irgendwann findet man den geeigneten Behandler, der die Diagnose stellt. Gerne unterstütze ich Sie auch hier bei der Suche. 

Welche Ursachen gibt es und sind diese behandelbar?

Es gibt verschiedene Ursachen für Nahrungsmittelintoleranzen. Das wären zum einen die vererbte Form und zum anderen die erworbene Form der Intoleranz. Die erworbene Form wird häufig durch verschiedene Einflüsse verursacht, verstärkt, oder ausgelöst (wie z.B. eine gestörte Darmflora, Hormone, Belastungen durch die Psyche oder die Umwelt). Vertraut man der Schulmedizin, ist man generell ein Leben lang Betroffen, dies trifft aber hauptsächlich auf die vererbte Form zu. Einige Ursachen sind somit behandelbar. Je nach Intoleranzen unterscheiden sich die Ursachen ein wenig. (Auf die einzelnen Intoleranzen werde ich aber nochmal separat eingehen).

Bei der erworbenen Form ist es also möglich mit verschiedenen Behandlungsmethoden eine Verbesserung oder sogar ein Verschwinden der Intoleranz zu erreichen. Hier können Ernährungsumstellungen über einen gewissen Zeitraum, Hormontherapien oder eine Darmsanierung Erfolg bringen. Aber auch die Ursachenforschung nach „richtigen“ Allergien ist wichtig, um Entzündungsherde im Körper zu beseitigen und den Darm zu entlasten. Da dieses Thema ebenfalls sehr umfangreich ist, werde ich zu den Allergietypen IgE und IgG nochmal gesondert berichten. Dann werde ich auch Bezug zu den umstrittenen IgG4-Tests nehmen. Außerdem können Vitaminbehandlungen, Naturheilkunde, Homöopathie und Akupunktur die Behandlung begleiten.

Wie Sie sehen, ist es bei Nahrungsmittelintoleranzen sinnvoll sich einer ganzheitlichen Beratung zu unterziehen, um am Ende erfolgreich therapiert zu werden. Gerne biete ich Ihnen diese Beratung an. 

Kontaktieren Sie mich einfach. Ich freue mich auf Sie. 



Quelle: (Vogelreuter, 2012)